Fachanwältin für Erbrecht Frau Dr. Dörr informiert im Folgenden zum Thema Reduzierung des Pflichtteils: Oft   wird   angefragt   wie   der   Pflichtteil   minimiert   werden   kann,   z.   B.   für   Kinder   zu   denen   kein Kontakt   mehr   besteht.   Dies   ist   im   Rahmen   der   gesetzlichen   Vorgaben   durchaus   möglich,   es sind jedoch einige Fallstricke zu beachten. Sollte   ein   Kind   enterbt   und   demnach   pflichtteilsberechtigt   sein,   hat   es   einen   Pflichtteil   in   Höhe der   Hälfte   des   gesetzlichen   Erbteils.   Bei   gesetzlicher   Erbfolge   wäre   z.   B.   der   Ehegatte   des Erblassers    Miterbe    zu    ½    und    bei    einem    Kind    dieses    ebenfalls    zu    ½,    sodass    sich    der Pflichtteilsanspruch   des   Kindes   dann   auf   ¼   des   Nachlasswerts   beläuft.   Das   Kind   kann   übrigens in   gleicher   Höhe   grundsätzlich   auch   Ausgleichsansprüche   haben   aufgrund   von   Schenkungen, die    der    Erblasser    zu    Lebzeiten    getätigt    hat,    u.    a.    Pflichtteilsergänzungsansprüche.    Es    gibt jedoch   bestimmte   Möglichkeiten   diese   zu   vermeiden   und   dennoch   jemanden   zu   Lebzeiten   zu bedenken. Sprechen Sie uns gerne hierauf an. Insbesondere   beim   Berliner   Testament,   das   landläufig   oft   auch   als   „Erbeinsetzung   aufs   längste Leben“   bezeichnet   wird,   haben   Kinder   schon   beim   Tod   des   ersten   Elternteils   bereits   Anspruch auf einen Pflichtteil. Die   Entziehung   des   Pflichtteils   ist   nach   deutschem   Recht   nur   in   Ausnahmefällen   möglich   und schwer    durchsetzbar.    Erfolgversprechende    Pflichtteilsentziehungsgründe    sollten    immer    im Einzelfall mit dem Fachanwalt besprochen werden. Gar    keine    Pflichtteilsansprüche    bestehen,    wenn    das    Kind    mit    einem    Pflichtteilsverzicht einverstanden   ist.   Wir   beraten   Sie   gerne   zu   den   Formerfordernissen   und   den   Unterschieden zum zusätzlichen Erbverzicht etc. Zur   Verringerung   von   Pflichtteilsansprüchen   des   Kindes   könnten   auch   die   Änderungen   der Familienverhältnisse   in   Erwägung   gezogen   werden.   Hierfür   müssen   spezielle   Voraussetzungen erfüllt sein. Nehmen   Sie   gerne   Kontakt   mit   uns   auf,   damit   Sie   selbst   bestimmen,   wo   ihr   Vermögen   später einmal landet und welche Möglichkeiten Ihnen des Weiteren noch offenstehen. Wir   bitten   Sie   zu   beachten,   dass   es   sich   hier   nur   um   allgemeine   Informationen   handelt,   die keine   Rechtsberatung   im   konkreten   Fall   ersetzen,   weshalb   keine   Gewährleistung   übernommen werden kann.
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Müller-Dülfer & Dr. Dörr Rechtsanwälte und Steuerberater PartGmbB

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